Tagen im Grünen


Berlin, 05.08.14

Idyllische Landhotels, regionale Köstlichkeiten und ein familiäres Ambiente zeichnen die GreenLine Hotels in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Polen und den Niederlanden aus.  Um auch das Tagungsangebot der GreenLine Hotels nachhaltiger zu gestalten, kooperieren bereits zwei Hotels mit atmosfair. Das Park Hotel Schloss Rattey und das Schlosshotel Blankenburg bieten ihren Veranstaltungskunden die Möglichkeit klimafreundliche Veranstaltungen durchzuführen, indem neben anderen Maßnahmen, die veranstaltungsbezogenen CO2-Emissionen durch atmosfair kompensiert werden können.

Zusätzlich haben die GreenLine Hotels mit der Hochschule Heilbronn das Nachhaltigkeitssiegel Green Sign eingeführt, um ihren Kunden einen besseren Überblick darüber zu verschaffen, wie nachhaltig die einzelnen Mitgliedshäuser wirtschaften. Dafür werden die Bereiche Umwelt, Einkauf, Transport, Qualitätsmanagement und Soziale Verantwortung geprüft. Das Green Sign informiert die Kunden mit 1 bis 5 Sternen, ob eine nachhaltige Basis geschaffen ist oder das Nachhaltigkeitskonzept alle Bereiche umfasst.  Lesen Sie mehr.

Keine Chance für die Hektik


Die Schauspielerin Lisa Martinek ist beruflich oft unterwegs und pendelt zwischen Berlin und München, oft mit der ganzen Familie.Besonders wichtig ist ihr dabei, das Reisen ganz entspannt in den Alltag zu integrieren.

Wie reisen Sie am liebsten?

Ich reise am liebsten in Ruhe. Weil ich auch oftmals mit meinen Kindern reise, ist es wichtig, dass keine Hektik an den Tag gelegt wird. Am liebsten und meisten reise ich mit dem Zug, das bringt schon eine Ruhe mit sich, weil man oft auch mehrere Stunden im Zug sitzt. Wenn ich nicht so viel Zeit habe und es schneller gehen muss, dann fliege ich. Manchmal nehmen wir auch das Auto.

Sie unterstützen atmosfair, auch öffentlich. Wie kam es zu Ihrem Engagement für den Klimaschutz?

Ich wurde dafür angefragt. Wenn ich mich für etwas einsetze, dann schaue ich immer ganz genau, was das Engagement beinhaltet und welche Werte ich damit vertrete. Ich finde es toll, wenn man sich für Dinge einsetzt, aber wenn es zu viel ist, dann ist das nicht mehr überzeugend. Ich finde es wichtig, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie oft und welche Strecken man fliegt. Natürlich kann man, wenn man geflogen ist, die Luftverschmutzung nicht mehr rückgängig machen, aber man kann an einem anderen Ort dafür einen Ausgleich schaffen.

Wie realisieren Sie umweltfreundliches Reisen privat und beruflich?

Es ist letztlich so: Je weniger man reist, desto besser für die Umwelt. Ich versuche, in der Stadt das Auto gar nicht zu benutzen, sondern das Fahrrad, was auch wesentlich praktischer ist. Ich liebe unser Auto, es ist familienfreundlich und hat einen geringen Verbrauch, das war mir wichtig. Ich muss in meinem Job viel reisen, wenn immer möglich, mache ich das mit dem Zug.

Bei Ihren Reisen nehmen Sie auch Ihre Kinder mit. Wie bringen Sie Familie und Reisen unter einen Hut?

Wir sind sehr geübt, denn Reisen war schon immer ein großes Thema in der Familie. Wichtig ist, dass man den Tagesablauf nicht zu sehr durcheinanderbringt. Ich würde nie mit einem Kind abends um neun in den Flieger steigen. Wenn ich beispielsweise mit den Kindern im Zug reise, schaue ich, dass wir erst zwei Stunden lesen und spielen, dann zu Mittag essen und ein Schläfchen halten, dann noch mal eine Stunde spielen und dann sind wir da. Je weniger man in den Rhythmus der Kinder eingreift, desto besser.

Welche Orte waren die einprägsamsten, die Sie schon bereist haben?

Wir reisen gerne und haben bevor die Kinder da waren versucht, jedes Jahr mindestens drei, vier Wochen weg zu sein. Da haben wir immer nur den Flug gebucht und vor Ort dann geschaut, wie wir individuell das Land erkunden können. Thailand war unglaublich schön und sehr beeindrucken und auch Vietnam und Australien. Dort muss ich auch unbedingt noch einmal hin. Wenn man langsam reist und das Land intensiv erleben und kennenlernen möchte, kommt man oft langsamer voran, erlebt dafür aber mehr.

Kann man tatsächlich sagen, dass man die beste Bildung auf Reisen findet?

Ich finde, der Spruch hat tatsächlich was. Australien zum Beispiel war für mich, überspitzt gesagt, nur ein Begriff, ich wusste nicht viel über das Land. Aber wenn man dann dort ist, dann riecht man, schmeckt man, erlebt man das, was erst mal nur ein Fleck auf der Weltkarte war. Es ist ein großer Unterschied, ob man etwas in einem Buch liest oder ob man tatsächlich dort ist. Es wird anschaulich. Greifbar. Reisen erweitert auf jeden Fall den Horizont.

Preisverleihung Energiesparmeister 2014


Berlin, 03.07.14

Am vergangenen Freitag wurden in Berlin die besten Energiesparprojekte an Schulen in ganz Deutschland ausgezeichnet. atmosfair hat im Rahmen des Wettbewerbs die Patenschaft für die Grundschule am Sonnenbrink in Niedersachsen übernommen. Die Grundschüler in Stadthagen engagieren sich schon seit 1996 für den Klimaschutz. In ihrem aktuellen Projekt führen sie ein Theaterstück über den ökologischen Fußabdruck auf. Dadurch werden nicht nur die Schülerinnen und Schüler der Schule am Sonnenbrink dazu ermutigt ihren ökologischen Fußabdruck zu verkleinern, sondern auch Lehrer, Eltern und Schüler anderer Schulen, an denen das Theaterstück auch aufgeführt wird.

In ihrem nächsten Projekt erstellen die Schülerinnen und Schüler einen klimafreundlichen Stadtplan, in dem Orte markiert sind, die dem Klimaschutz dienen. atmosfair wünscht der Grundschule am Sonnenbrink alles Gute für dieses Projekt und vielleicht erhalten sie damit ja nächstes Jahr den Titel „Energiesparmeister Gold“.

Wir drücken die Daumen!

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