„Die Alarmglocken schrillen…


Berlin, 21.09.2014

atmosfair beteiligte sich am vergangenen Sonntag an dem internationalen Climate March und unterstützte somit die Forderungen nach einem umfassenderen und wirksameren globalen Klimaschutz. Die weltweiten Demonstrationen fanden im Vorfeld des UN Klimagipfels in New York statt. Gemeinsam mit rund 10,000 anderen Bürgern demonstrierten atmosfair Mitarbeiter zunächst laufend, tanzend oder auf dem Fahrrad in den Straßen von Berlin für eine ernsthaftere Klimaschutzpolitik und ein neues Klimaschutzabkommen. Zentraler Punkt der verschiedenen Demonstrationszüge war das Brandenburger Tor. Hier konnten sich viele Demonstranten und interessierte Bürger an dem atmosfair Stand über die negativen klimatischen Auswirkungen des Flugverkehrs, die Möglichkeit der Kompensation sowie die Klimaschutzprojekte von atmosfair informieren. Weiterhin sprach atmosfair Geschäftsführer Dietrich Brockhagen vor dem Brandenburger Tor zu hunderten von Zuhörern. Er berichtete von seinen persönlichen Erfahrungen aus Nigeria und der Bedrohung des Klimawandels und machte noch einmal deutlich, dass Aufgeben keine Option sein kann. Im Rückblick auf den UN Klimagipfel hoffen wir, dass die Worte von dem US-amerikanischen Präsidenten Barack Obama gehört wurden und nun von der globalen Gemeinschaft und Politik in die Tat umgesetzt werden: „Die Alarmglocken schrillen und die Bürger gehen auf die Straße. Wir können nicht so tun, als ob wir es nicht sehen, wir müssen reagieren.“

Niedersachsen auf Umweltkurs


Hannover, 16.09.2014

Das Land Niedersachsen ist diesjähriger Gastgeber der Festlichkeiten rund um den Tag der Deutschen Einheit. Das Bürgerfest am Maschsee in Hannover und der Festakt im Hannover Congress Center sollen nicht nur Niedersachsens beste Seiten zum Strahlen bringen, sondern werden zudem auch möglichst klima- und umweltfreundlich ausgerichtet. Neben einem umfangreichen Abfallmanagementsystem, wird auch der Bezug von Strom aus erneuerbaren Energiequellen angestrebt. Zentrale Handlungsmöglichkeiten in den Bereichen Mobilität, Logistik, Standausstattung, Catering, Abfall und Wasser wurden entwickelt und an alle Aussteller der Festlichkeiten übermittelt.

atmosfair hat das Land Niedersachsen beratend unterstützt, erstellt einen CO2-Fußabdruck der Festlichkeiten und kompensiert die unvermeidbaren CO2-Emissionen durch sein CDM Gold Standard Klimaschutzprojekt in Ruanda.

 

Erste CO2 Einsparungen in Ruanda überprüft


Ruanda, September 2014:  Im Jahre 2011 begannen wir mit der Planung eines neuen Klimaschutzprojektes in Ruanda zur Reduzierung der Nutzung von Holzkohle durch den Verkauf des effizienten Brennholzkochers Save80. In den letzten drei Jahren wurden viele wichtige Meilensteine erreicht: das Projekt wurde als CDM Gold Standard Projekt registriert, neue und engagierte Projektpartner konnten hinzugewonnen werden, 9.500 Kocher wurden im gesamten Land sowie in Flüchtlingscamps bereits verteilt und die erste Monitoring Kampagne wurde erfolgreich durchgeführt. Ende August stand nun als letzter Schritt im Projektzyklus die erste Verifizierung und somit die Bestätigung der Emissionsreduktionen an. Hierfür reiste atmosfair Mitarbeiter Xaver selber nach Kigali, um zusammen mit dem atmosfair Country Manager Allan Mubiru den Verifizierungsprozess durch ein externes Auditorteam zu begleiten.

Xaver: „Die erste Verifizierung der Projekte vor Ort ist für uns immer besonders spannend. Nach mehrjähriger Arbeit können wir die Effekte unserer Arbeit vor Ort selber sehen und analysieren. Dabei ist es für uns besonders wichtig, ob die Technologie angenommen wird und ob das Projekt zur nachhaltigen Entwicklung beiträgt. Neben den Emissionsreduktionen muss das Projekt somit ebenfalls Zusatznutzen im sozialen, gesundheitlichen und ökologischen Bereich für die Bevölkerung generieren. Im Rahmen der Verifizierung konnte ich mich davon überzeugen, dass dies in Ruanda der Fall ist. In einer Projektkomponente haben wir eine Nutzungsrate von 100%, die Nutzer sind glücklich mit dem Ofen und bestätigten uns, dass sie seit Nutzung des Save80 Geld für den Kauf von Holzkohle bzw. Holz einsparen.“

Im Rahmen der vier tägigen Verifizierung wurden Haushaltsbesuche im ländlichen und städtischen Ruanda als auch in einem UNHCR Flüchtlingslager durch den externen Auditor von ERMCVS durchgeführt. Neben dem von der UN akkreditierten Auditor waren diesmal auch jeweils ein Vertreter vom Gold Standard sowie vom Fair Trade Standard dabei, um sich vor Ort ein Bild von dem Projekt und dem Audit zu machen.

Xaver: „Die externen Prüfer arbeiten momentan an der Finalisierung des Verifizierungsberichts und der Einreichung aller Unterlagen bei der UNFCCC sowie dem Gold Standard. Hier werden alle Dokumente erneut geprüft. Nach Ausschüttung sind dies die ersten Zertifikate, die jemals an ein CDM Projekt in Ruanda ausgegeben werden. Ein Erfolg, für den insbesondere unsere Projektpartner Safer Rwanda, Rwanda Women Network und UNHCR sowie atmosfair country manager Allan verantwortlich sind. Ein weiterer Ausbau des Projektes wird nun forciert.“

 

Christine (Executive Secretary bei SaferRwanda), Allan und Xaver zusammen bei einer Haushaltsbefragung

 

Die Auditor von ERMCVS, Gold Standard und Fair Trade während eines Haushaltsinterviews

 

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