Deutsche Bundesregierung kompensiert Emissionen der Dienstreisen


atmosfair hat erneut eine Ausschreibung der Bundesregierung gewonnen. Beworben haben wir uns dieses Mal mit 3 Projekten: Kleinbiogasanlagen für Haushalte in Nepal, sowie energieeffizienten Kochöfen in Ruanda und Nigeria. Bei allen drei Projekten haben wir den Zuschlag auf alle angebotenen Zertifikate erhalten – eine erneute Bestätigung für die Qualität unserer Klimaschutzprojekte.

 

Für die Ausschreibung galten harte Projektkriterien: Wie gut unterstützen die Projekte die Klima- und Sozialpolitik der Projektländer? Wie hoch ist neben der CO₂-Einsparung der Entwicklungsmehrwert für die lokale Bevölkerung? Ist die Einsparung der Treibhausgasemissionen schlüssig berechnet und gut dokumentiert? Unterstützen die Projekte die klimapolitischen Ziele der Bundesregierung wirtschaftlich? Sind die Projekte nach den strengen Kriterien des CDM (Clean Development Mechanism) UN und des Gold Standard zertifiziert?

 

Bei der Berechnung der Treibhausgasemissionen integriert die Bundesregierung auch ausdrücklich Nicht-CO₂-Effekte wie die Bildung von Kondensstreifen und den Aufbau von Ozon in großen Flughöhen und hält sich damit wie atmosfair an die Standards des Umweltbundesamts.

 

Projektbeschreibungen siehe

https://www.atmosfair.de/de/nepal-biogas

https://www.atmosfair.de/de/energieeffizienz/rwanda

https://www.atmosfair.de/de/energieeffizienz/nigeria

Energie für Mam Rashan


Energie für Mam Rashan

Unser Photovoltaikprojekt im Flüchtlingscamp im Nordirak startet

atmosfair will in dem Projekt „ Energie für Mam Rashan“ die Energieversorgung des Flüchtlingslagers durch den Einsatz von Erneuerbaren Energien verbessern und dadurch zu einer besseren Lebensqualität der Menschen beitragen. Gemeinsam mit der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) und dem Land Baden-Württemberg wird in einer ersten Projektphase eine 300 kWp Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher installiert, die durch weitere Spenden ausgebaut werden soll, mit dem Ziel eine vollständige Energieversorgung des Camps zu erreichen.

Die instabile Situation im Irak durch die andauernden kriegerischen Auseinandersetzungen mit der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und den internen Auseinandersetzungen führt zu großen Strömen von Geflüchteten. Durch die tägliche Unterdrückung und der Angst vor dem Krieg verlassen viele Familien ihre Heimatdörfer und –städte und suchen Zuflucht in den für sie errichteten Flüchtlingscamps. In der kurdischen Autonomieregion im Nordirak leben derzeit etwa 2,3 Millionen Flüchtlinge – 230.000 von ihnen stammen aus Syrien, die übrigen sind Binnenvertriebene aus verschiedenen Regionen des Irak. Das Flüchtlingscamp Mam Rashan im Distrikt Dohuk im Nordirak ist derzeit für ca. 10.000 Binnenvertriebene ein Zuhause. Diverse Einrichtungen im Camp und eine gute Grundversorgung im Camp bieten den Menschen Perspektiven auf ein geregeltes Leben. Leider fehlt es derzeit noch an einer Energieversorgung am Tage, um die Wohncontainer bei den extremen Temperaturen zu kühlen bzw. zu wärmen. Das Camp wird derzeit nur nachts durch das öffentliche Netz mit Strom versorgt. atmosfair will in dem Projekt „ Energie für Mam Rashan“ die Energieversorgung durch den Einsatz von Erneuerbaren Energien verbessern und dadurch zu einer besseren Lebensqualität der Menschen beitragen. Gemeinsam mit der SEZ und dem Land Baden-Württemberg wird in einer ersten Projektphase eine 300 kWp Photovoltaikanlage installiert, die durch weitere Spenden ausgebaut werden soll.   

Durch die 300kWp Photovoltaikanlage kann ca. 1/5 des Camps rotierend tagsüber mit Energie versorgt werden. Die Anlage ist mit einem Batteriespeicher ausgestattet, damit Schwankungen in der Sonneneinstrahlung ausgeglichen werden können. Durch Energie-Scouts werden die Bewohner geschult effizient mit der zur Verfügung gestellten Energie umzugehen. Für die Installation, Planung und Wartung der Anlage werden Bewohner vor Ort geschult und dadurch Arbeitsplätze im Camp geschaffen. Die Beauftragung der Hauptlieferanten der ersten 300 kWp hat begonnen und einige Unternehmen haben Material und Dienstleistungsspenden zugesagt, mehr dazu finden Sie hier.

Die Anlage soll im Frühjahr 2018 in Betrieb gesetzt werden und fortan weiter ausgebaut werden, um langfristig eine 100%ig klimafreundliche Energieversorgung zu sichern. In diesem Zuge würden sich die Bewohner des Camps Mam Rashan, atmosfair und die Umwelt über Spenden in jeder Form freuen. Das Projekt setzt ein Zeichen für die nachhaltige Entwicklung in der Region und im Irak. Dank unseres Projektpartners der SEZ, den Lieferanten von Komponenten und Dienstleistungen, Großspendern von Materialien und Dienstleistungen und mit Hilfe von privaten Spenden ist das Projekt ermöglicht worden. Vielen Dank dafür und bitte setzten Sie sich weiterhin für den Klimaschutz und für Menschen in Notsituationen ein!

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