Die Bilder aus Nepal erschütterten uns zutiefst: eine gewaltige Flutwelle aus Schlamm und Wasser stürzte das Trishuli-Tal hinunter und zerstörte dabei dutzende Dörfer. Mindestens eintausend Menschen starben dabei, über 4.500 weitere werden noch vermisst. Davon sind auch Partner von atmosfair betroffen: In dem Ort Syabrubesi spülte die Flut zwei Lodges weg, die Teil des Climate Treks im Langtang-Tal waren, den wir nach dem Erdbeben 2015 als ersten klimafreundlichen Wanderpfad wiederaufgebaut haben.

Insgesamt statteten wir in der Region 20 Gästehäuser mit einer autarken Energieversorgung aus Solaranlagen, effizienten Öfen, Heizungen, Isolierungen und Trinkwasserfilter-Systemen aus. Dabei arbeiteten wir mit Manfred Häupl zusammen, dem ehemaligen Geschäftsführer des Reiseveranstalters Hauser Exkursionen, der jetzt zu Studiosus gehört. Er fördert seit Jahrzehnten nachhaltigen Tourismus in der Region und ist dort bestens vernetzt.

Wir nutzen jetzt die Kontakte aus unserem langjährigen Engagement in der Region, um den Menschen Hilfe zu leisten. atmosfair unterstützt die Sir Edmund Hillary Stiftung, deren Vizevorsitzender Manfred Häupl ist. Sie gibt das Geld vollständig an den Himalayan Trust weiter. Er zahlt die Bergung von Überlebenden und Opfern und versorgt die Menschen im Trishuli-Tal mit allem, was sie in dieser Situation dringend brauchen: medizinische Hilfe, Zelte und Nahrungsmittel.

Manfred Häupl, Vizevorsitzender der Sir Edmund Hillary Stiftung und ehemaliger Geschäftsführer von Hauser Exkursionen

Auch Sie können den Flutopfern in Nepal mit einer Spende an die Hillary Stiftung helfen:

Kontoinhaber: Sir Edmund Hillary Stiftung Deutschland e.V.
Bank: Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee
IBAN: DE76 7115 2570 0620 621011
SWIFT-BIC: BYLADEM1MIB
Verwendungszweck: Flut Rasuwa

In der aktuellen Notlage ist es zunächst am wichtigsten, Menschenleben zu retten und humanitäre Hilfe zu leisten. Dafür setzt die Hillary Stiftung ihre Spendengelder ein. Doch langfristig brauchen die Menschen in den zerstörten Dörfern wieder eine wirtschaftliche Perspektive. Deshalb planen wir, in einem zweiten Schritt die zerstörten Lodges sowie die Häuser ihrer Eigentümer wiederaufzubauen.

Wir bedanken uns vielmals für Ihre Unterstützung.

Luftansicht des Dorfes Syabrubesi mit Lage der beiden Lodges des Climate Treks – vor und nach der verheerenden Flut (Fotos: Trekkers Paradise)
Das Green Guest House in Syabrubesi wurde von der Flut komplett zerstört.
Impression vom Langtang Trail