Honduras : Kleinwasserkraftwerk

Gesamteinsparung: 30.000 Tonnen CO₂ jährlich, über 21 Jahre
Lokale Umwelt: Nur minimaler Eingriff in die Natur, da sehr großes Gefälle
Weitere Vorteile: Zusätzlich zur Netzeinspeisung: Vier nahegelegene Dörfer elektrifiziert
Arbeitsplätze: 71 permanent
Projektpartner: CISA, Kleinunternehmen aus Honduras

Projektstatus Honduras

Regionale Elektrifizierung

Ein kleines Wasserkraftwerk (13,8 MW) in Honduras produziert klimafreundlichen Strom in Intibucá, einer abgelegenen Region nahe der Grenze zu El Salvador. Die Anlage liegt vier Kilometer außerhalb der Stadt La Esperanza, am Intibucá- Fluss. Vorher war die Region überwiegend von Dieselstrom abhängig, der mit großen Verlusten von weither über das nationale Netz kam. Das Kraftwerk stützt das lokale Netz, außerdem wurden nahe gelegene Dörfer erstmalig an das Netz angeschlossen.

Der Stausee in La Esperanza mit der kleinen Staumauer und einigen Anwohnern. Durch die geringe Größe des Sees sind die Eingriffe in die Umwelt vergleichsweise gering.

Der Stausee in La Esperanza mit der kleinen Staumauer und einigen Anwohnern. Durch die geringe Größe des Sees sind die Eingriffe in die Umwelt vergleichsweise gering.

Minimale Umweltbelastung

Das Projekt läuft in vollem Umfang seit 2005. Es war von Anfang an als Klimaschutzprojekt konzipiert und hat das CDM-Prüfverfahren bereits erfolgreich durchlaufen. atmosfair hat die rückwirkende Gold-Standard-Registrierung betrieben, um das Projekt dann entsprechend seiner Emissionsreduktion unterstützen zu können. Der unabhängige Betreiber CISA benötigt die Mittel von atmosfair dringend, um laufende Kredite zu bedienen, außerdem für die Planung eines weiteren kleinen Wasserkraftwerks (4 MW) gemeinsam mit atmosfair.

Die Voraussetzungen für den Gold Standard sind erfüllt:  Bei einem sehr großen Gefälle von 400 Metern reicht eine kleine Wassermenge, um relative viel Energie zu erzeugen. Darum ist auch kein großer Stausee nötig und die Umweltauswirkungen bleiben sehr gering.

Unsere Partner

Der atmosfair-Partner Consorcio de Inversiones S.A. (CISA) hat den Standort entwickelt. Die lokale Bevölkerung war von Anfang an eng in das Projekt eingebunden. Nachhaltige Entwicklung in der Region zu fördern, war für den Projektbetreiber immer ein wichtiges Anliegen.

 

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Julia Hoffmann | Managerin Klimaschutzprojekte

M.A. Umweltstudien und Nachhaltigkeitswissenschaften

☎ +49 (0) 30 120 84 80 - 62
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