Abgase in der Höhe

Abgase in der Höhe: 3 mal schädlicher als am Boden

Aus dem Triebwerk eines Flugzeugs quellen im Prinzip die gleichen klimaschädlichen Abgase wie aus dem Auspuffrohr eines Autos: Kohlendioxid und Stickoxide. Hinzu kommen noch Ruß- und Schwefelpartikel sowie Wasserdampf.

 

Sie alle haben eine unterschiedliche Lebensdauer in der Atmosphäre – von wenigen Tagen bis zu 100 Jahren. Manche verteilen sich global, andere sammeln sich dort, wo viele Flugzeuge unterwegs sind. Direkt oder indirekt wirken sie wie das Dach eines Treibhauses: Das Sonnenlicht scheint ungehindert hindurch und erwärmt die Erde, während die Rückstrahlung ins All zunehmend verhindert wird. Dadurch erhöhen sich die Temperaturen auf der Erde. Der zwischenstaatliche Ausschuss für Klimafragen, das ranghöchste Wissenschaftsgremium in Sachen Klima weltweit, hat in einem Sonderbericht 1999 festgestellt, dass der Gesamtbeitrag des Flugverkehrs zur Klimaerwärmung wegen der größeren Schädlichkeit der Schadstoffe in großen Flughöhen global gemittelt zwei- bis viermal höher ist als bei entsprechenden Emissionen am Boden (Mehr Infos). Daher rechnet atmosfair mit einem global gemittelten Faktor von 3.