Honduras: Kleinwasserkraftwerk

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atmosfair-Schirmherr Prof. Dr. Klaus Töpfer

"Klima schützen mit atmosfair"

Honduras: Kleinwasserkraft

     
Gesamteinsparung:   30.000t CO2 jährlich, über 21 Jahre
lokale Umwelt:   nur minimaler Eingriff in die Natur
Weitere Vorteile:   zusätzlich zur Netzeinspeisung: Vier nahegelegene Dörfer elektrifiziert
Arbeitsplätze:   32 permanent, 129 temporär
Projektpartner:   CISA, Unternehmen aus Honduras
     

Ein kleines Wasserkraftwerk (12,8 MW) in Honduras produziert klimafreundlichen Strom in Intibucá, einer abgelegenen Region nahe der Grenze zu El Salvador. Die Anlage liegt vier Kilometer außerhalb der Stadt La Esperanza, am Intibucá- Fluss. Vorher war die Region überwiegend von Dieselstrom abhängig, der mit großen Verlusten von weither über das nationale Netz kam. Das Kraftwerk stützt das lokale Netz, außerdem wurden nahe gelegene Dörfer erstmalig an das Netz angeschlossen.

Der atmosfair-Partner Consorcio de Inversiones S.A. (CISA) hat den Standort entwickelt. Die lokale Bevölkerung war von Anfang an eng in das Projekt eingebunden. Nachhaltige Entwicklung in der Region zu fördern, war für den Projektbetreiber immer ein wichtiges Anliegen.

Der Stausee in La Esperanza mit der kleinen Staumauer und einigen Anwohnern. Durch die geringe Größe des Sees sind die Eingriffe in die Umwelt vergleichsweise gering.

Das Projekt läuft in vollem Umfang seit 2005. Es war von Anfang an als Klimaschutzprojekt konzipiert und hat das CDM-Prüfverfahren bereits erfolgreich durchlaufen. atmosfair hat die rückwirkende Gold-Standard-Registrierung betrieben, um das Projekt dann entsprechend einer Emissionsreduktion von 15.000t CO2 pro Jahr unterstützen zu können. Der unabhängige Betreiber CISA benötigt die Mittel von atmosfair dringend, um laufende Kredite zu bedienen, außerdem für die Planung eines weiteren kleinen Wasserkraftwerks (4 MW) gemeinsam mit atmosfair.

Die Turbine wandelt die Energie des durch das Fallrohr strömenden Wassers in Elektrizität für die umliegenden Dörfer um.
Neben der Elektrifizierung gehört auch die Wiederaufforstung der Umgebung zu den umgesetzten Maßnahmen.

Die Voraussetzungen für den Gold Standard sind erfüllt: Die Umweltauswirkungen sind aufgrund der geringen Größe sehr gering, das Projekt hat 129 Arbeitsplätze für Mitglieder der lokalen Dorfgemeinschaften geschaffen und mehrere Dörfer elektrifiziert.